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Frau Ingeborg Fachmann wurde am 1.Juni 1954 in Shanghai geboren.
Die Tochter einer Diplomatin und eines Ergotherapeuten wuchs unter harten Bedingungen im Kreise einer esoterischen Selbstmordsekte auf und befreite sich aus deren Fängen als eine von wenigen Überlebenden auf spektakuläre Art in den späten Sechzigern.
Ihre erschütternd schwere Kindheit verarbeitet die stark angeschlagene Frau, indem sie sich ganz und gar der Arbeit widmet und schon bald eine eigene Kosmetikserie auf den Markt bringt.
„Voll nicht mein Ding, aber der Rubel rollt“, so die selbstbewusste Haltung einer Frau, die sich offensichtlich nicht unterkriegen lässt.
Der Karriereumschwung dann in den frühen 80ern. Frau Fachmann holt per Abendschule ihr Fachabitur nach, studiert danach Banalistik, Angewandte u. Vergleichende Phrasenkunde sowie Allgemeine Populärwissenschaften und schließt mit Prädikatsexamen am Susan-Stahnke-Institut für Unendlichkeitsforschung ab.
„Ziemlich uninteressant, aber läßt sich was daraus machen, finanziell gesehen“, so das einstmalige Sekten-Opfer augenzwinkernd.
Sie heiratet den Sänger und Frauenschwarm Ricky Martin. Ihre Ehe zerbricht jedoch an unüberbrückbaren Differenzen und der Latino-Star nimmt sich das Leben.
Frau Fachmann entwickelt zusammen mit der NASA einen Replikanten und streicht bis heute die Millionengewinne aus Ricky Martins Konzerten und Alben ein.
„Nicht mein Geschmack, aber so lange Knete dabei für mich abfällt… „, so die findige Geschäftsfrau, die man für ihren Lebensmut einfach nur bewundern muss.
Heute lebt und arbeitet die Künstlerin, Designerin, Musikerin und Unternehmerin auf den McDonaldinseln, wo sie eine Wellnessfarm und Tagesstätte mit angeschlossener Roman-Schreibe-Schule für psychisch labile Schauspielerinnen ab 50 leitet…
„Ich könnt mir ja nu WEISSGOTT was Spannenderes vorstellen!“, so die Powerfrau schmunzelnd, „Aber solange mein Konto sich füllt …. solls mir grad recht sein!“
Frau Fachmann ist eine von denen, die es geschafft haben, eine von Deutschlands stillen Heldinnen…
Ihr Jan Schweitzer
Working Class Rock Star

Ich bin ein Rockstar Nine to Five
und in der Nacht mitnichten
Ich rocke nur zur Regelzeit
hab keine späten Schichten
Ich hab am Wochenende frei
und feste Arbeitszeiten
Pause von halb zwei bis zwei
so wolln’s die Obrigkeiten
Ich mache auch mal Überstunden
Doch dann schreib ich sie auf
Und lass sie mir danach vergüten
Punkte beim Chef darauf!
Als leitender Abteilungsrocker
Und Rock’n’Roll Verwalter
Trag ich den Schlips auch extralocker
Was sagst Du dazu, Alter?
 
 
so ist’s richtig!
 
ein pferd das nicht fährt
macht gar nichts verkehrt
ein auto hingegen
soll sich fahrend bewegen
denn ein auto das trabt
ist als auto nicht begabt!
 
 
ich hatte einen vogel
 
mein uwe ist ein vogel
und manchmal macht er piep
mein uwe der ist gelbgrün
und den hab ich lieb
nun ist er weggeflogen
und ich bin allein
na muß ich eben ohne
uwe glücklich sein
(c) 2005
 
probleme haben – mit pfiff!
 
ich brauche mehr probleme
ganz neuer, fresher form
die such sie unentwegt
die fehlen mir enorm
ich muss sie mal erfragen
die allerneusten trends
für schickere probleme
und deren prominenz
die meisten meiner sorgen
sind freilich frei erfunden
und speziell mit dem bedauern
verbringe ich gern stunden
wer weiß denn bescheid
über moderne sorgen
und wer kennt sich aus
mit dem problem von übermorgen
ich muss natürlich sagen
ganz offen ins gesicht
so richtige probleme
die hab ich lieber nicht
 
wie das bandscheibenleiden tatsächlich entstand
 
der liebe gott, der sagte…
zu adam und eva dies:
„ich bau euch ein büro jetzt.
ihr braucht kein paradies!“
da sitzen (!) nun die zwei,
die einstmals beiden nackten
mit nem bandscheibenleiden
und wühlen in den akten.
der adam kennt sich aus
mit buchhaltung, ablagen –
die eva indess klärt
die sonstigen sachfragen..
wir wurden also niemals
vertrieben und verbannt –
und wer auch ein büro hat,
der hat das längst erkannt.
(c) ingeborg fachmann 2015
 
ein schöner abend

in einer lauen sommernacht,
als ich an seiner seite lag,
da habe ich leise ihn gefragt,
ob er noch ‚was vom kuchen mag.

er sah mich an und sagte: „ja,
das fänd ich lieb von dir.“
ich gab ihm, was noch übrig war,
und nahm mir selbst ein bier.

„ach, gib mir auch was“, bat er mich,
„ich leide schrecklich durst.“
doch ich verstand die worte nicht
und reichte ihm die wurst.

„heissa, was gibst du mir denn?“,
rief er auf mein geschenk.
ich sagte: „ach, bin ich plemmplemm?“,
und gab ihm das getränk.

so teilten wir uns denn ein bier
in jener lauen sommernacht.
und wurst und kuchen aßen wir
ach, hat das spaß gemacht.
(c) 2005
 

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